GESCHICHTE/PHILOSOPHIE

Ungefähr um 1900 wurde im Luftkurort Walenstadtberg dieses Haus erbaut als Kurhaus Huber. Die Familie Huber lebte mit ihren Kindern im ersten Stock (heutige Videothek und Kiosk) bewirtete sommers bis zu 60 Pensionsgästen (auch in der nebenanliegenden Hacienda) und bewirtschaftete mit zwei Mägden und Knechten auch eine Landwirtschaft mit Kühen. Die Pensionsgäste kamen hauptsächlich zur Erholung von Tuberkulose und zum Wandern. Eine Vollpension kostete damals noch Fr. 2.50 pro Tag.

In den Fünfzigerjahren wurde das Haus konventionell weitergeführt als "Hotel zur Heimat", auch damals noch mit einer öffentlichen Gaststube (wo heute das Büro ist).
1980 kam dann die Wende: Monte Vuala wurde geboren, als die zwei Frauen Susann Belz und Teresa Dawson dieses Haus entdeckten und daraus einen Heilungs- und Seminarort gründeten, der von einer spirituellen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft geführt wurde, angelehnt an das Vorbild der schottischen Findhorn-Gemeinschaft. 13 Jahre lang besuchten so viele spirituelle Menschen diesen Kraftort und prägten den ruhigen, warmen Geist. Eine Genossenschaft wurde gegründet, und später die Stiftung Monte Vuala, welche das Gelände und die beiden Häuser, Hotel und Personalhaus, kaufte und noch heute die Eigentümerin ist. 1992 schrieb die Stiftung die Liegenschaft zur Miete oder Kuaf aus, weil sie Nachfolgerinnen suchten.

Die Idee des Frauenhotels wurde 1992 geboren: Monika Schwab und Karin Gehrer hatten im Frauenzentrum Bern viele Erfahrungen gesammelt und wollten dies nicht mehr nur ehrenamtlich tun. Ebenso Mona Schümperli aus Schaffhausen. Die Drei trafen sich bei der Nachfolge der Villa Kassandra, dem ersten schweizerischen Frauenbildungshaus in Damvant/Jura. Sie beschlossen, etwas Eigenes zu gründen und machten sich auf die Suche nach einem geeigneten Haus. Im Oktober 1992 gründeten sie einen eigenen Verein und sammelten Startgelder. Im Frühjahr 1993 fanden sie Monte Vuala. Am 1. Mai eröffneten sie das Monte Vuala als Frauenhotel.
Nika Schwab blieb bis 1996 dabei, und betreut heute noch von Münster aus die Internetseite und die Computerprogramme. Mona Schümperli zog Ende 1999 nach Kreuzlingen, was das Ende der "Gründerinnen- und Kollektivzeit" einläutete. Karin Gehrer ist heute noch dabei im Vorstand des Stiftungsrates und unterstützt das jetzige Team mit ihrem Wissen und Erfahrungen langjähriger Leitungstätigkeit. Vom ursprünglichen Kollektiv sind noch Inge Wittrock dabei mit ihren Focusingberatungen, Reiki und Yoga, ebenso Jasmin Mindel, die inzwischen Stiftungsratspräsidentin ist.
Susann Belz, unsere Vor-Gründerin, bietet bei uns weiterhin alljährlich ihre Erdmedizinkurse an.
So bleiben wir dem Alten verbunden, wenn auch das Leben weiterfliesst und sich verändert.